In Bus & Bahn gilt Ticketpflicht

 

Seit Mitte März ist der Einstieg vorne und somit der Ticketverkauf beim Fahrpersonal in den Bussen bis auf weiteres ausgesetzt. Die Fahrgäste sind nach wie vor gebeten, die Busse nur über die hinteren Türen zu betreten. Von der Ticketpflicht für die Fahrt entbindet dies hingegen nicht.

Die vordere Tür beim Fahrpersonal bleibt weiterhin geschlossen und ist mittels Folientüre abgetrennt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Virenübertragung auch beim Ticketkauf und dem Geldwechsel sowohl für Fahrgäste als auch für Fahrerinnen und Fahrer verringert werden.

Die Pflicht, einen Fahrausweis zu erwerben und diesen während der Fahrt mitzuführen, bleibt selbstverständlich bestehen. In der aktuellen Krisenzeit sind die Fahrgäste um Verständnis gebeten, dass der Fahrscheinerwerb bis auf weiteres außerhalb des Busses erfolgen muss. Für den Ticketkauf stehen nach wie vor die beiden Kundencenter, einige Vorverkaufsstellen, VRR-Fahrkartenautomaten an Bahnhöfen und die App „Handyticket  Deutschland“ als auch eine Online-Variante zum Ausdrucken auf dieser Internetpräsenz zur Verfügung.

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Dazu informierten in den letzten drei Wochen Serviceteams des Verkehrsbetriebes an verschiedenen Haltestellen im Stadtgebiet. Neben dem Apell die AHA-Regel – Abstandswahrung, Hygienemaßnahmen und Alltagsmaskenpflicht – zu beachten, wiesen sie zudem auf die bestehende Ticketpflicht hin.

Seit Beginn dieser Woche werden nun wieder Fahrausweiskontrollen im Liniennetz durchgeführt. Diese finden außerhalb der Busse bei Ausstieg und unter Einhaltung der Abstandsregeln statt. Auch sind die Fahrscheinprüfer selbst mit Nasen-Mund-Schutz, Handschuhen und Desinfektionsmittel ausgestattet.

Weiterhin appellieren die Teams an die Eigenverantwortung der Fahrgäste, sich in Bussen und Bahnen so gut wie möglich zu verteilen und wenn nötig auf den nächsten Anschluss zu warten, wenn ein ankommender Bus bereits gut gefüllt ist sowie nach dem Einsteigen weiter nach hinten durchzugehen.

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Fahrgäste, die zeitlich flexibel sind, sollten möglichst nicht in jenen Zeitfenstern den Bus nehmen, in denen wieder die Schüler oder Arbeitnehmer mit Bussen unterwegs sind. Und noch immer sollten bloße Freizeitfahrten unterlassen werden.

Diese Maßnahmen stellen eine Komforteinbuße für die Kunden des Nahverkehrs dar, sind aber angesichts der außergewöhnlichen Situation und der Pflicht zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs notwendig. Gerade in Zeiten dieser Pandemie sollen Ausfälle möglichst verhindert werden. Es ist wichtig, dass die Regionen auch in dieser schwierigen Phase mobil bleiben.