Vordere Tür bei Bussen bleibt geschlossen

Die vorderste Türe bei Bussen bleibt seit Mitte März geschlossen und es wird ein Mindestabstand zum Fahrpersonal eingerichtet. Dies soll helfen, das Fahrpersonal bei einer stärkeren Ausbreitung des Virus zu schützen und den Betrieb des öffentlichen Verkehrs aufrecht zu erhalten.

Der Verkehrsbetrieb beobachtet die Entwicklung des Corona Virus seit Beginn aufmerksam. Unsere Aufgabe ist, auch im Falle dieser Pandemie ein – minimales – öffentliches Verkehrsangebot sicherzustellen. Dies ist nur mit ausreichend gesunden Mitarbeitenden möglich.

WartungsarbeiteVRR

Somit bleibt künftig die vorderste Tür aller Busse geschlossen, so dass dort kein Einstieg mehr möglich ist. Die Fahrgäste werden mittels einer Information darauf aufmerksam gemacht, die hinteren Türen zu benutzen. Zusätzlich wird der Raum hinter dem Fahrerarbeitsplatz auf den empfohlenen Mindestabstand durch Absperrungen frei gehalten.

Kein Ticketverkauf mehr durch Fahrpersonal

Direkte Folge dieser Maßnahmen ist, dass nun keine Tickets mehr beim Fahrpersonal gekauft werden können. Die Fahrgäste sind gebeten, ihre Fahrausweise auf anderen Kanälen zu erwerben, beispielsweise in den KundenCentern und Vorverkaufsstellen oder über die digitalen Kanäle (Webshop sowie Apps). Kundenservice kann nur noch in minimaler Form durchgeführt werden und Fahrgäste sind gebeten, sich bei Bedarf vor Fahrtantritt über ihre Route zu informieren.

Corona

Allen nicht aktiv bei den Stadtwerken oder den wichtigen Partnerunternehmen beschäftigen Personen ist der Zutritt zum Betriebsgelände verboten. Des Weiteren ist die Arbeit im Verwaltungsbereich soweit wie möglich ins Home Office zu verlagern. Dienstreisen und Fortbildungen sind erstmal untersagt. Versammlungen und Besprechungen sind verschoben oder werden in Form von Telefonkonferenzen abgehalten.